»Radikalisierung aus Verzweiflung«

Schaller, Karlheinz

»Radikalisierung aus Verzweiflung«

Geschichte der Chemnitzer Arbeiterschaft vom Ersten Weltkrieg bis zur Inflation (1914 bis 1923)

Bestell-Nr 0480
ISBN 978-3-89534-480-0
Preis 24,00
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Chemnitz war im Juli 1914 eine pulsierende Großstadt und ein erstrangiges Industriezentrum. Jäh abgebrochen wurde die erfolgreiche Entwicklung durch den Ersten Weltkrieg. Das Buch beschreibt die Arbeitergeschichte vom Elementarereignis des August 1914 bis zur Stabilisierung Ende 1923 und ihre Verflechtungen mit den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umbrüchen der Kriegs- und Nachkriegszeit. Von Noske zu Brandler, von einer Hochburg der Sozialpatrioten hin zu einer linken Chemnitzer Richtung in der SPD und einer außergewöhnlich stabilen und realistischen KPD: Das war der Weg, den die Chemnitzer Arbeiterbewegung in diesem Jahrzehnt ging.

Inhaltsverzeichnis

GeleitwortEinleitung1. „Ein Gedanke beherrschte das Leben: Der Krieg“2. Kriegsrecht und Kriegspropaganda3. In den Schützengräben4. Weltkrieg und Arbeitslosigkeit5. Frauen an der „Heimatfront“6. Rebellion in der Stadt – der Chemnitzer „Butterkrieg“ vom Oktober 19157. Kriegsgefangene in Chemnitz8. „Die große Spaltung“ – ihre Chemnitzer Variante9. Die Arbeiterparteien während der Novemberrevolution10. Als Arbeiter Millionäre waren – Industrie und Arbeiterschaft in der Nachkriegszeit11. Ein schwarzer Freitag – Die Reichswehr in Chemnitz12. März 1920 – Die Demokratie auf dem Prüfstand13. Die Chemnitzer Arbeiterbewegung und das „linksrepublikanische Projekt“ in Sachsen (1920-1923)DokumenteAbbildungsnachweisLiteraturverzeichnis
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