Augustin Wibbelt - Gesammelte Werke in Einzelausgaben / Dat veerte Gebott

Wibbelt, Augustin

Augustin Wibbelt - Gesammelte Werke in Einzelausgaben / Dat veerte Gebott

Erzählung in Münsterländer Mundart

Bestell-Nr 0814
ISBN 978-3-89534-814-3
Preis 19,00
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Der Sohn des Schulten Hellkamp hat seiner Mutter versprochen, seinem Vater gegenüber stets verständnisvoll zu sein. Doch dieser erweist sich immer mehr als Trinker mit schwierigem Charakter. Das Zusammenleben wird für Wilm und seine junge Frau Anna zu einem Problem, denn es gilt der Grundsatz: 'Kinner mött’t de Öllern alles naoseihen, auk de Swäckten un Gebriäcken.' Eingewoben in diesen mehr ernsthaften Erzählstrang sind die humorvollen Episoden um den Studiosus Niggekamp, der im Dorf Dialektstudien macht und allerlei zur Erheiterung der Familie und der Dorfbevölkerung beiträgt. Die Kapitel, in denen es um Platt- und Hochdeutsch und um die regionalen Unterschiede des plattdeutschen Wortschatzes geht, gehören zu den witzigsten der niederdeutschen Literatur und erfreuen sich großer Beliebtheit bei Mundartrezitatoren.

Über den Autor

Augustin Wibbelt wurde 1862 in Vorhelm geboren. Nach der Priesterweihe 1888 war er Kaplan in Moers. 1890-1896 arbeitete er als Redakteur der katholischen Zeitschrift 'Ludgerus-Blatt' in Münster: Neben zahlreichen Artikeln zu weltanschaulichen Themen in hochdeutscher Sprache verfasste er amüsante Dialoge und Erzählungen in Platt. Als Kaplan in Duisburg (ab 1898) veröffentlichte er die ersten Erzählungen in Buchform. 1906 erhielt Wibbelt die Leitung der Kirchengemeinde Mehr bei Kleve. 1935 trat er in den Ruhestand und kehrte auf den elterlichen Hof nach Vorhelm zurück, wo er 1947 starb. Wibbelts Romane erreichten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein großes Publikum.Das literarische Werk des bekanntesten westfälischen Mundartdichters Augustin Wibbelt nimmt in der niederdeutschen Literaturgeschichte einen bedeutenden Platz ein. Wibbelt hat selbst bei seinen launigsten Texten dem Leser etwas zu sagen: mal lachend, mal schmunzelnd, mal mit bissiger Ironie, mal mitfühlend und mitleidend lenkt er den Blick auf die vielen Schwächen und Fehler seiner Mitmenschen, charakterisiert ihre Tugenden und beschreibt ihre Lebensart.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung zur Neuausgabe 51 Wat was se minn! 72 Außenwind 153 Dat Begräffnis 264 Friggerie un Wiettenschopp 365 De Schulte schriff sine Memoiren 466 Bendine 567 Maonschien 668 En Grummelschuer 769 Wu sall’t wäern? 8510 De Här Pastor 9611 Bendine vergätt sick 10712 Fröhjaohr in’n Hiärfst 11613 Hieraoten is nich so licht äs’t utsüht 12514 De Hochtied 13915 Den annern Dag 15516 Üöwer de Kraft 16217 Allerlei Sprachnuancen 17218 Doppelkümmel 18419 De Sissemännken 19420 Mitternacht 20321 De Schell will nich swiegen 21122 Daudenlüden un Sunndagsklocken 220Kleines Wörterverzeichnis 229Editorische Anmerkungen 239
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