St. Marien zu Lemgo

Kuebart, Gerhard

St. Marien zu Lemgo

Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde

Auflage 1. Auflage
Umfang 240 Seiten, 217 Abbbildungen
erschienen 19.03.2020
Bestell-Nr 1220
ISBN 978-3-7395-1220-4
Preis 24,00
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Lemgo ist eine landesherrliche Gründung aus der Zeit um 1190. 1283 verlieh der Landesherr der Neustadt gleiche Rechte wie der Altstadt. Mit St. Nicolai in der Altstadt und St. Marien in der Neustadt entstanden im ausgehenden 13. Jahrhundert zwei große Hallenkirchen. Das Jahr des Baubeginns von St. Marien ist nicht überliefert. Vermutlich wurde mit der Anlage der Neustadt um 1260 auch der Bau der Kirche begonnen. 1320 wurde die Marienkirche eingeweiht.
Ihr Inneres war über Jahrhunderte ein öffentlicher Kommunikationsort. Die Reformation sprengte die mittelalterliche Gesellschaftsordnung. Nach und nach schwand die Bindung der sozialen Ordnung an die Religion. Die moderne Zeit prägt einen säkularen Deutungsrahmen für das gesellschaftliche Geschehen. Mittelalterliche Kirchen überleben diesen Wandel bis heute. Die Marienkirche strahlt heute Ruhe aus. Vor 700 Jahren war sie ein Brennpunkt des öffentlichen Lebens.

Inhaltsverzeichnis

Grußworte / Vorwort • 6Vera Lüpkes: »ecclesia novi opidi in Lemgo« • 19Gerhard Kuebart: Chronik der Kirchengemeinde St. Marien • 43Roland Linde: Das Kirchspiel St. Marien und die Hexenverfolgungen • 87Heiner Borggrefe: Bau und Ausstattung von St. Marien vor und nach der Reformation • 113Elke Treude und Johannes Müller-Kissing: Vom Kloster zum weltlichen Damenstift • 165Arno Paduch und Vera Lüpkes: Musik an St. Marien • 199Volker Jänig und Rainer Johannes Homburg: 75 Jahre Kirchenmusik an St. Marien • 213Hermann Frische: In memoriam Kantor Schmidt • 225
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