Bielefelder Baukultur

Beaugrand, Andreas / Böllhoff, Florian (Hg.)

Bielefelder Baukultur

in Industrie, Wirtschaft und Dienstleistung 1986-2020

Auflage 1. Auflage
Umfang 400 Seiten, umfangreich bebildert
erschienen 13.05.2020
Bestell-Nr 1323
ISBN 978-3-7395-1323-2
Preis 29,90
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Das Buch- und Ausstellungsprojekt macht darauf aufmerksam, dass sich Bielefelds Stadtgestalt infolge der fortschreitenden Digitalisierung einmal mehr dynamisierten Globalisierung in den vergangenen gut drei Jahrzehnten ähnlich massiv verändert hat wie nach 1847 (Anlage der Köln-Mindener-Eisenbahn, Errichtung des »Bahnhofs bei Bielefeld« und die daraus folgende Industrialisierung), nach 1945 (Wieder- und Neuaufbau der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und Integration der Ostvertriebenen), nach 1968 und nach 1971 (Gründung von Universität und Fachhochschule Bielefeld, Integration von Akademikern und Studierenden sowie der Baubeginn des Ostwestfalendamms). Das geschieht gut 30 Jahre nach der von Dr. Florian Böllhoff initiierten und zusammen mit Prof. Jörg Boström und Prof. Dr. Bernd Hey 1986 herausgegebenen Publikation »Industriearchitektur in Bielefeld. Geschichte und Fotografie«.
Seit etwa fünfzehn Jahren erlebt die Stadt Bielefeld einen Bauboom, der seinesgleichen sucht: Unternehmerische Großbaustellen gibt es in nahezu jedem Stadtteil und in den Stadtrandbezirken; auf dem Campus Bielefeld befindet sich mit dem Modernisierungs- und Neubau von Universität und Fachhochschule eine der derzeit größten Baustellen Europas, in der für bis etwa 2025 mehr als eine Milliarde Euro investiert werden – Bauten und Bauvorhaben, die nicht zuletzt wegen starker Innovations- und Wirtschaftskraft heimischer Unternehmen, aber auch wegen der im Aufbau befindlichen Medizinischen Fakultät der Universität wiederum neue Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Stadt führen werden. Bielefeld wächst und wächst und auch der Wohnraum wird knapper für die Menschen, die in den Unternehmen von Industrie, Wirtschaft und Dienstleistung aktuell tätig sind und zukünftig tätig sein werden.
Das Projekt diskutiert diese vielfältigen Fragen am Beispiel fotografischer Porträts von stilistisch sehr verschieden arbeitenden Studierenden der Fotografie und Medien am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld über Industrie, Wirtschaft und Dienstleistung in Bielefeld.